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Friedenspotenzial von Freikirchen in den USA und Lateinamerika

Artikel 1 VON 15
Art. Nr.: 7066
Verfasser:
Heinrich Wilhelm Schäfer

Friedenspotenzial von Freikirchen in den USA und Lateinamerika

Potenziale und Hindernisse für die internationale Zusammenarbeit
Herausgeber:
Institut für Auslandsbeziehungen
1. Aufl. – Stuttgart , 2019. – 168 S.
ISBN: 978-3-948205-13-3
– (ifa-Edition Kultur und Außenpolitik)
lieferbar.

Heinrich Wilhelm Schäfer im Interview in Folge #12 des ifa-Podcast ‚Die Kulturmittler‘: Freikirchen und politische Mobilisierung in den Amerikas


Aktuell treten US- und lateinamerikanische Protestanten in der Öffentlichkeit vor allem als Akteure der religiösen Rechten in Erscheinung, die in der internationalen Kulturkooperation negativ zur Kenntnis genommen werden.

Der vorliegende Text ist die Zusammenfassung einer umfangreichen Studie zu den politischen Strategien religiöser Experten in den USA und Lateinamerika. Führer religiöser Organisationen nehmen in der jüngeren Vergangenheit immer stärkeren Einfluss auf die Politik in den Amerikas. Das hat Konsequenzen, wie an den Präsidenten Trump und Bolsonaro deutlich wird, die mit maßgeblicher Unterstützung religiöser Personen und Organisationen gewählt wurden.

Der Text fokussiert Diskurse und Praktiken religiöser Experten im Blick auf das politische Feld freilich nicht nur mit der Lupe auf konservativen Eliten. Vielmehr werden die Spannungen zwischen Akteuren verschiedenster religiös-politischer Richtungen untersucht.
Nach einer methodologischen Einführung werden zunächst die USA, Guatemala, Brasilien und Mexiko betrachtet. Dann werden kontroverse Themen aufgegriffen. Abschließend ziehen wir Rückschlüsse für die internationale Kulturkooperation.


DOI: https://doi.org/10.17901/AKBP1.09.2019

Heinrich Wilhelm Schäfer (Dr. theol. habil., Dr. phil [rer. soc.]) ist seit 2006 Professor für Religionssoziologie und Evangelische Theologie an der Universität Bielefeld. Er forscht seit Anfang der 1980er Jahre zu religiösen Bewegungen in Lateinamerika und den USA.

Nach mehreren Feldforschungsaufenthalten lehrte und forschte er zwischen 1994 und 2003 als Professor für Sozialwissenschaften und Evangelische Theologie in einem kontinentweiten Verbund theologischer Ausbildungsstätten in einer Vielzahl lateinamerikanischer Länder.
Sein empirisches Forschungsinteresse galt bisher hauptsächlich den Dynamiken der Mobilisierung religiöser Bewegungen aus der Sicht der Laien. Über die empirische Forschung hinaus gilt sein Interesse Theorie und Methoden praxiswissenschaftlicher Religionstheorie.

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