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Wahrnehmung Humboldts in Lateinamerika

Item #: 7061
Writer:
Sandra Rebok

Wahrnehmung Humboldts in Lateinamerika

Chancen und Herausforderungen einer Themensaison
Editor:
Institut für Auslandsbeziehungen
1. edit. – Stuttgart , 2019. – 63 p.
ISBN: 978-3-921970-04-1
– (ifa Edition Culture and Foreign Policy)
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Anlässlich des 250. Geburtstages des Forschungsreisenden Alexander von Humboldt findet 2019 die Humboldtsaison statt. Unbestritten ist, dass der preußische Gelehrte auch heute noch für die internationalen Kultur- und Wissenschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Lateinamerika eine bemerkenswerte Bedeutung hat.

Diese Studie untersucht, wie Humboldt heutzutage in Lateinamerika wahrgenommen wird. Der Blick auf die historischen Rahmenbedingungen der Forschungsreise Humboldts soll sowohl dazu beitragen diese in ihrem zeitgenössischen und politischen Kontext besser zu verstehen, als auch auf die Ursachen für einige der regionalen Rezeptionsmodi hinzuweisen.
Das Kennen dieses Kontextes ist von Bedeutung, um Teile der Kritik zu verstehen, die gegen ihn geäußert wird und gewisse, aus diesen historischen Gegebenheiten entstandene, Sensibilitäten in den einzelnen Regionen besser nachvollziehen zu können.


DOI German version: https://doi.org/10.17901/AKBP1.03.2019
DOI Spanish version: https://doi.org/10.17901/AKBP1.04.2019

Dr. Sandra Rebok ist Wissenschaftshistorikerin, sie hat viele Jahre am Institut für Geschichte am Consejo Superior de Investigaciones Cientificas in Madrid gearbeitet und war Marie Curie Fellow an der Huntington Library in Kalifornien. Inzwischen ist sie freiberuflich tätig und forscht vor allem in Spanien, Deutschland und den USA zu wissenschaftlichen Netzwerken, zur Globalisierung des Wissens und zur transnationalen Wissenschaftskooperation im 19. Jahrhundert.

Seit über 20 Jahren liegt ihr Schwerpunkt in der Alexander von Humboldt-Forschung, sie ist Autorin mehrerer Bücher und zahlreicher Artikel zu Humboldt und hat drei seiner Werke auf Spanisch herausgegeben. Ihre Forschung in diesem Bereich konzentriert sich insbesondere auf Humboldts Bezug zu Spanien und seinen wissenschaftlichen Austausch mit den USA.

Ihr letztes Buch befasst sich mit seiner Beziehung zu Thomas Jefferson (Jefferson and Humboldt, 2014), während ihr neues Werk seine Position zwischen dem spanischen Imperium und den aufstrebenden Vereinigten Staaten analysiert (Humboldt’s Empire of Knowledge, 2019).
Darüber hinaus hat sie langjährige Erfahrung im Bereich der Wissenschaftskommunikation und in der Kuratierung von Ausstellungen.

Kontakt: https://sandrarebok.net/

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